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Thorsten Nagelschmidt - For What It's Worth - Book

Thorsten Nagelschmidt - For What It's Worth - Book

English translation of the German “Was kostet die Welt"/ Release: January 31th

Verlag: Black Rose Writing
VÖ: 31. Januar 2019
Fear and loathing in the Moselle Valley.

What to do with the windfall? – When his father dies, bohemian bartender Meise takes the unexpected inheritance and embarks on a journey. The plan? Spend, not save. He swore to himself he would do it all differently than his father. But, after road-tripping across America and partying all over Europe, he doesn’t seem to fit back into his old life in Berlin.

So, with the remaining money he sets out on one last trip: to a vineyard in rural West Germany. There he is confronted with a culture shock unlike any other and is forced to ask himself the questions about his own life he's been trying to avoid.

Tragic yet entertaining, with acute observations and no shortage of black humor, Nagelschmidt allows his (anti)hero to fail – by his own hand or others’ is up to the reader to decide.

Fear and loathing im Moseltal.

Wohin mit dem plötzlichen Geld? Als sein Vater stirbt, nimmt der Taugenichts Meise das unerwartete Erbe und begibt sich auf Reisen. Die Devise: Ausgeben statt horten. Er hat sich geschworen, alles anders zu machen als sein Vater. Doch zurück in Berlin findet er nicht mehr in sein altes Großstadtleben zurück.

Von dem verbliebenen Geld unternimmt Meise eine letzte Reise: in die tiefste westdeutsche Provinz – auf ein Weingut im Moseltal. Dort erwartet ihn ein Kulturschock sondergleichen, auf den er nicht vorbereitet ist. Und er muss sich ein paar unbequemen Fragen stellen, die sich nicht mehr beiseite schieben lassen. Wie will ich (nicht) leben, wie will ich (nicht) arbeiten, welche Beziehungen will ich (nicht) führen? Auf dem dörflichen Großereignis des Sommers, dem Weinfest, kommt es schließlich zum großen Showdown.

Tragisch und komisch, mit präzisen Beobachtungen und jeder Menge schwarzen Humor lässt Nagel seinen Helden Meise scheitern – mal an sich selbst, mal an den Anderen.

Stimmen zum Buch:

»›Was kostet die Welt‹ ist eine Reise in die scheinbare Normalität; in eine Welt, die sich dem Protagonisten mit guten Gründen im Verlauf als immer fremder und ferner offenbart. Nagel ist eine unterhaltsame, intelligente, mitunter wahnsinnig komische und glücklicherweise nie hämische Geschichte gelungen.«

(Jan Müller, Tocotronic)

»Äußerst runde Sache, hart an der Bürgerlichkeit kratzend, diese aufstemmend und dann fein in die offene Wunde reinscheißend. Geil. Großer Wurf, definitiv.«

(Dirk Bernemann)

»Vergiss New York, vergiss Damaskus, vergiss Billigflüge und die Erlösung, Punk- und Popliteratur sowieso – hier kommt die Mosel.

Kann mich nicht erinnern, wann in deutscher Sprache das Ist zuletzt schärfer seziert wurde. Die Sprachbilder sind genauso lässig wie entlarvend, die Handlung ist genauso einnehmend wie fatal. Nagel macht dich fertig, und gerade das liest sich wunderschön.«

(Linus Volkmann, Intro)

»Nehme ich auf in meine Liste ›Die besten Bücher übers Scheitern‹. Das hier hat ein großes Herz und dabei doch die Faust in der Tasche, spricht Dinge aus, die man sich selbst nicht sagen traut, ist schonungslos, wahnwitzig und einnehmend - und das alles in geschliffener Sprache und einem perfekten Rhythmus.«

(Markus Kavka)

»Was kostet die Welt" steigert sich an Intensität von Seite zu Seite, um schliesslich in einer besoffenen Katharsis zu enden. Dieses Buch zu lesen, ist ein bisschen so wie Achterbahn fahren. Man will nicht, dass der Abgrund sich vor einem auftut, freut sich aber irgendwie doch darauf, dass es gleich passiert.«

(Mille Petrozza, Kreator)