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Love A – Irgendwie

Love A – Irgendwie

VÖ: 12. April 2013
Label: Rookie Records

Tracklist

01. Juri
02. Oder?
03. Windmühlen
04. Entweder (Album Version)
05. Zaunmüllerei
06. Der tausendste Affe
07. Valentinstag (in Husum)
08. Kommen und Gehen
09. Das Mädchen, das immer "Scheisse" sagt
10. Nutzlos glücklich
11. Heul doch, Punk!
12. Horstmannscher Hass
13. Reise, Reise


Medien

Love A ist etwas Bemerkenswertes gelungen: Das, was ihr Debüt „Eigentlich“ auszeichnet, haben sie sich bewahrt. Die volle Faust auf die Zwölf, diese unmittelbare und schnörkellose Konfrontation, das Getriebensein durch ein Leben, das mehr Fragen aufwirft als es Antworten anbietet, dem Scheitern immer näher als dem Gelingen. Stefans Gitarre, die ganz untypisch für Punk völlig unverzerrt daherkommt und Jörkks latente Hysterie über allem. Irgendwo zwischen Punk, Indie, NDW und Pop lassen Love A Minimalismus auf Melodie treffen und schaffen eine seltene und gelungene Symbiose. Geistreich und unterhaltsam, hier charmant, dort erbarmungslos schreien die Vier uns unsere Unzulänglichkeiten entgegen.

Das, was „Eigentlich“ noch fehlte, finden wir auf „Irgendwie“. Die Konzentration, einem 99-Prozent-Song die Zeit und Aufmerksamkeit zu widmen, bis das Stück genau auf den Punkt kommt. Eine Konsequenz, die aus mehr Auseinandersetzung, Reibung und Reflexion resultiert. Und nicht zuletzt dem Produzent Robert Whiteley zu verdanken ist, der die Band persönlich kennt, ihren Sound versteht und treffsicher umgesetzt hat. Man hört dieses volle Pfund Erfahrung, die Whiteley in Liverpool in der Arbeit mit Bands wie Wombats, Hot Club De Paris und Voo gesammelt hat.

Das Album erscheint als CD im allerschönsten Digipack, digital und als LP, jeweils mit liebevoll gestaltetem Booklet, das nicht nur alle Texte, sondern auch persönliche und kurzweilige Linernotes von Jörkk enthält.